Die zweite Chance

Wenn sich in der Hundeerziehung Fehler eingeschlichen haben

die_zweite_Chance Super hat alles geklappt mit Filous Erziehung. Er machte „Sitz“, „Platz“, kam, wenn er gerufen wurde, ging an locker durchhängender Leine Gassi und war der ganze Stolz seiner Besitzer. Das war vor einem Jahr. Heute kommt der Mischlingsrüde zwar immer noch auf Abruf – aber nur dann, wenn er will… Auch das mit dem „Sitz“ und „Platz“ funktioniert nicht immer, und beim Spaziergang zieht er plötzlich an der Leine. „Was haben wir nur falsch gemacht?“ fragen sich Filous Besitzer. Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Sie wollten von Anfang an alles richtig machen, haben Erziehungsratgeber studiert und sich von den gegensätzlichen Ratschlägen in diesen Büchern verwirren lassen, Sie haben mit Ihrem Vierbeiner die Hundeschule besucht, zuhause trainiert und nach einiger Zeit tut er plötzlich nicht mehr, was Herrchen und Frauchen wollen, sondern geht eigene Wege. Trotz bester Absicht können sich Erziehungsfehler einschleichen, die das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier oft enorm belasten. Die gute Nachricht: Wir bekommen eine zweite Chance! „Denn Fehlverhalten durch Erziehungsfehler ist immer reversibel“, beruhigt Mag. Gudrun Braun, die in ihrer Tätigkeit als leitende Hundetrainerin im Wiener Tierschutzhaus mit zahlreichen Varianten von Verhaltensproblemen konfrontiert ist. Wieviel Zeit und Aufwand für das Ausmerzen eines Problems erforderlich ist, hängt von der Ursache und der Schwere des Fehlverhaltens ab. Die häufigsten Erziehungsfehler sind zu strenge Maßregelung, inkonsequentes Verhalten, falsche Signale, Belohnen von Handlungsketten und das Steckenbleiben im Training.

Waren Sie zu streng?

„Viele Hundebesitzer glauben, sie müssen als Rudelführer Strenge und Härte zeigen, wenn der Hund etwas falsch macht“, erklärt Mag. Braun. „Aber hartes Maßregeln bis hin zu Schlägen macht die Situation nur schlimmer bis sie oft eskaliert. Der Hund lernt, dass er seinem Besitzer in gewissen Situationen nicht vertrauen kann und bekommt Angst vor ihm. Ein guter Chef ist aber der, dem die anderen vertrauen“. Grundsätzlich gilt: Je strenger und härter ein Hund behandelt wurde, umso schneller stellen sich Verhaltensfehler ein und umso aufwändiger ist es, diese wieder loszuwerden. In schweren Fällen geht das nicht ohne professionelle Hilfe. Allerdings gibt es in der Hundeerziehung nicht nur eine einzige gültige Methode. Denn jeder Hund ist eine eigenständige Persönlichkeit und sollte als solche behandelt werden. Daher sind die in Büchern propagierten oft sehr unterschiedlichen Ratschläge für viele verwirrend. Während man bei robusten Hunden im Tonfall durchaus ein bisschen forscher sein kann (körperliche Züchtigung ist auch hier absolut tabu!), empfinden sensible Hunde ein lautes und strenges „Sitz!!“ als bedrohlich. Hier ist es zielführender, sich als Mensch klein zu machen bzw. den Befehl in liebevollem Ton zu erteilen.

Waren Sie zu inkonsequent?

Kinder_Handzeichen„Er ist ja so süß! Jetzt soll er erst einmal seinen Spaß haben“, denken manche frisch gebackene Hundebesitzer und lassen dem Vierbeiner zu viel durchgehen oder erziehen ihn nicht konsequent. Irgendwann hat man dann einen verwöhnten Hund, der sich nicht benehmen kann und macht, was er will. Aber dieses Problem sei sehr leicht zu lösen, meint Mag. Braun. Denn in dem Fall besteht ja eine gute Beziehung zwischen Tier und Mensch. „Wenn man dann konsequente Regeln einführt, akzeptiert der Hund diese sehr rasch.“

Haben Sie falsche Signale vermittelt?

In der Hundeschule hat er „Sitz“ und „Platz“ praktisch im Schlaf gekonnt. Jetzt legt Ihr vierbeiniger Lebensgefährte sich manchmal hin, wenn Sie „Sitz“ sagen oder schaut Sie nur fragend an? Dann geben Sie ihm vermutlich ein falsches oder ungenaues Signal. „Sowohl verbale Signale als auch Handzeichen müssen immer klar sein und exakt gleich erfolgen“, so der Rat der Trainerin. „Wenn Sie für Sitz einmal den Finger erhoben haben, ein anderes Mal gekrümmt, dann wieder nach unten zeigend, kennt sich der Hund nicht aus, was er tun soll. Dann probiert er einfach einiges aus, was er gelernt und was ihm einmal Erfolg gebracht hat – so lange bis das richtige Verhalten dabei ist“. Die Lösung dieses Problems ist daher einfach: Klare Anweisungen. Das gilt auch für den verbalen Befehl. Bei einem deutlichen kurzen „Sitz“, weiß der Hund, was er tun soll, mit einem „Schatzilein, setz dich jetzt bitte hin“ weiß er wenig anzufangen.

Immer Einzelverhalten belohnen!

Ihr Hund spielt auf der Hundewiese mit Freunden. Sie rufen ihn. Er kommt freudig angelaufen und – erhält sein Leckerli, jedoch erst, nachdem er Sitz oder Platz gemacht hat. Also verdient er sich sein Leckerli durch Sitzen und nicht für das Herkommen. Lohnt es sich da überhaupt, zu kommen? könnte sich dabei so mancher Hund denken und sich in Zukunft auf Ihr Rufen taub stellen. Dazu erklärt Mag. Braun: „Der Fehler liegt darin, dass man Einzelverhalten zu einem komplexen verbunden hat und der Hund quasi ein einziges Gehalt für mehrere Jobs bekommt. Das muss man auflösen in Einzelbelohnung für Einzelverhalten. Also auf jeden Fall fürs Herkommen belohnen und dann für ein Sitz noch einmal.“

Im Training stecken geblieben?

Erfolgreiches Training besteht aus drei Schritten: Schritt eins: Ein neues Verhalten wird zunächst in einer ruhigen, ablenkungsfreien Umgebung (Wohnung) geübt. Funktioniert das in acht von zehn Wiederholungen, so kann man zu Schritt zwei übergehen. Schritt zwei: Das Verhalten wird bei leichter Ablenkung geübt, also beispielsweise im eigenen Garten oder auf einem ruhigen Platz im Freien. Funktioniert es auch hier in acht von zehn Wiederholungen, ist der Hund reif für den nächsten Schritt. Schritt drei: Das gleiche Training erfolgt diesmal in einer Umgebung mit starker Ablenkung, wie auf einer Hundewiese. „Viele Hundebesitzer bleiben mitten im Training stecken. Sie üben zwar zuhause und dann vielleicht ein wenig im Garten, aber wenn man nicht alle drei Trainingsstufen austrainiert, wird der Hund nicht verlässlich folgen“, erklärt Mag. Braun. Die Lösung: Dort wieder ansetzen, wo man stecken geblieben ist.

Ein Trost: Hunde sind tolerante Wesen

So wie es die perfekten Eltern niemals geben wird, gibt es auch die perfekten Hundebesitzer nicht. Selbst bei bester Absicht werden sich hin und wieder kleine Fehler einschleichen. Diese spiegeln sich nach einiger Zeit zwar im Verhalten unserer Lieblinge, aber wir haben jede Menge Möglichkeiten, unsere Fehler wieder gut zu machen. Mag. Gudrun Braun: „Wie Menschen lernen Hunde nicht nur im Training, sondern tagtäglich an vielen Situationen und Umweltfaktoren. Dadurch hat man zwar viele Fehlermöglichkeiten, aber auch ebenso viele Gelegenheiten, die Fehler wieder auszubügeln.“ Und dabei unterstützen uns unsere Hunde: Denn sie sind extrem tolerante Wesen und verzeihen vieles.

 


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